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Das Auslösegerät INT69 Diagnose, mit einem zusätzlichen Eingang für einen Heißgassensor, ist eine Weiterentwicklung der bewährten KRIWAN-Verdichterschutzgeräte. Durch die zusätzlichen, flexibel reagierenden Schutzfunktionen kann die Lebensdauer einer Kälteanlage erhöht werden. Dabei hilft eine umfangreiche Diagnose mit Datenspeicherung, um im Störungsfall die Ursache schnell ermitteln zu können.
Die Temperaturüberwachung des Motors erfolgt mit zwei Auswerteverfahren: Statisch: Bei langsamem Temperaturanstieg in der Motorwicklung wird beim Erreichen der Nennabschalttemperatur der eingebauten PTC-Sensoren der Motor sofort abgeschaltet. Dynamisch: Bei ungewöhnlich schnellem Temperaturanstieg in der Motorwicklung wird der Motor sofort abgeschaltet, auch wenn die Temperatur noch weit unter der Nennabschalttemperatur der eingebauten PTC-Sensoren liegt. Dadurch werden hohe Temperaturüberläufe verhindert. Die Temperaturüberwachung des Heißgassensors erfolgt mit dem statischen Auswerteverfahren. Folgende weitere Fehler führen ebenfalls zur Motorabschaltung: • Kurzschluss an den PTC-Eingängen • Schützflattern (Schalthäufigkeitsbegrenzung) Der Motor wird nach Abkühlung bzw. Behebung des Fehlers und einer anschließenden Wiedereinschaltverzögerung wieder gestartet. Das Verdichterschutzgerät INT69 Diagnose speichert automatisch Betriebs- und Störungsdaten in einem nichtflüchtigen Speicher. Bei Bedarf können diese Daten über einen PC ausgelesen und zwecks Diagnose ausgewertet werden. Der volle Diagnoseumfang wird bei Verwendung eines KRIWAN-spezifischen AMS-Sensors, bestehend aus mehreren PTC-Sensoren mit unterschiedlichen Nennabschalttemperaturen, erzielt, wobei u.a. die Betriebszeiten im jeweiligen Temperaturbereich der Motorwicklung aufgezeichnet werden.